Die Münchner Trambahn

"Freie Fahrt für freie Bürger" lautete auch das von der KFZ- und Ölindustrie voran getriebene Motto der 1970ér Jahre in München.
Man beabsichtigte, so wie auch in Hamburg, West- Berlin und in zu vielen anderen Städten und Kreisen, die Tram abzuschaffen, um die Straßen frei für die Autos zu machen.

Zwar wurden 1967 noch neue Fahrzeuge beschafft, die die alten Zweiachser ablösten, allerdings sollten die P-Wagen, die nach Vorbild des Bremer Kurzgelenkwagens der Hansa Waggonbau in München- Moosach gebaut worden sind, nur die Zeit bis zur Fertigstellung weiterer U-Bahnlinien überbrücken.
Den Stadtvätern war immerhin klar, dass es ganz ohne ÖPNV nicht geht.


Es wurden etliche Trambahnstrecken stillgelegt, bis sich in ab 1993 ein neuer Bürgermeister pro Trambahn ausgesprochen hatte und schnell den Stadtrat für die Rückkehr der Tram überzeugte.
So wurden direkt 70 neue Niederflurwagen beschafft, die an die drei Prototypen der AEG/MAN Entwicklung von 1990 und 91 basierten und die nicht mehr zeitgemäßen M-Wägen ablösen sollten.
Auch wurden nach und nach sämtliche Trambahnlinien durch Ampelvorrangschaltungen beschleunigt, was die Münchner Tram heute zu einem modernen und gewollten Verkehrsmittel der Stadt zurück gebracht hat.

Weitere Fahrzeuge wurden im Laufe der Jahre beschafft und auch einige neue Trambahnlinien geschaffen. Die Filmserie verschafft darüber einen guten Überblick;- weckt Erinnerungen an die alte Zeit oder lässt den Zuschauer die Münchner Tram so kennen lernen, als wäre er gerade selbst vor Ort.




Stilecht beginnt der Film in Moosach, wo die M- und P-Wägen gebaut worden sind.

Von dort aus gibt es ein paar Impressionen von der Tramlinie 20 zum Stachus.
Von dort aus begeben wir uns zum Scheidplatz und begleiten die damalige P-Wägenlinie 28 bis zum Sendlinger Tor,- mit kurzem Abstecher zum Stadion und zum Romanplatz (Spielzeit: 70 Minuten)

Film 2 führt uns vom Bf. Pasing, bzw. von der ehemaligen, einst engsten Wendeschleife Münchens, vom Marienplatz aus zur St. Veith Straße,- dem alten Linienweg der Linie 19,- mit kurzem Abstecher zum Gonderellplatz und zum ehemaligen Betriebshof 3 (Westend), wo noch eine kleine Betriebshofsmitfahrt gezeigt werden kann. Wunderschöne Aufnahmen erwarten Sie in diesem Isar überquerenden Film.

An markanten Stellen werden sowohl Aufnahmen aus der M- und P- Wagenzeit 1997 sowie aktuelle Aufnahmen zum Vergleich gezeigt, was die Veränderungen aus nur 20 Jahren deutlich sichtbar macht. Nicht nur die Bahnen haben sich verändert, sondern auch das Drum herum, wie etwa die Autos.

Bei den Altaufnahmen handelt es sich überwiegend um Amateuraufnahmen aus dem Videozeitalter, die mit moderner Technik nachbearbeitet worden sind und nun im üblichen 16:9 gezeigt werden können.

Die meisten störenden Straßengeräusche wurden durch Musik ersetzt,- der Klang der Bahnen wird selbstverständlich nicht durch Musik gestört.

Hier die kostenlose Vorschau auf die ersten zwei Filme (20 Minuten von 180):

ZUM ONLINESHOP
Eine weitere Fortsetzung, die dann auch die Linie 25 nahezu vollständig 1997 mit M- und P-Wägen sowie neuen Fahrzeugen zeigt, ist für das Jahr 2021 geplant. Darin enthalten ist auch der Betriebshof in Ansichten von damals und heute und einiges andere, was nicht nur den Münchner Fan gefallen wird.


Mehr Infos und Bilder zur Münchner Trambahn gibt´s HIER